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Marte Meo – „Aus eigener Kraft“ etwas schaffen

– findet seinen Weg zu Kita Router -Eine Mitarbeiterin lässt sich zur Marte Meo Therapeutin ausbilden.

Kita Router gGmbH

An unseren acht Standorten verbringen die Kinder die meiste Zeit draußen, wenn das Wetter allerdings zu schlecht wird, stehen den Kindern speziell für unsere Wald- und Naturkindergärten gebaute Bauwagen zur Verfügung. Einmal gibt es sogar eine Holzhütte und an einem Standort ein festes Haus.

„Unsere“ Kinder bewegen sich täglich in der Natur, sie erleben die Jahreszeiten, das Werden und das Vergehen, das Verhalten von Tieren intensiv und eindringlich. Sie lernen Pflanzen kennen, erfahren etwas über deren Nutzen oder auch die Gefahren. Die Kinder machen mit all ihren Sinnen direkte Erfahrungen, sie riechen die Sommererde nach einem warmen Regenguss und sie erleben die Farben der Natur im Wandel der Jahreszeiten.

Die Kinder erleben und erlernen einen wertschätzenden Umgang mit der Natur, mit den Ressourcen der Natur und den Möglichkeiten, die sie selbst haben, um die Natur zu schützen und mit den vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.

Das Sozialverhalten wird dadurch geprägt und die Kinder übernehmen schon früh spielerisch Verantwortung für ein soziales Miteinander und die Natur.

Weilen muss man im Wald, nicht eilen
Horchen – nicht hören
Schauen – nicht sehen
Und bereit sein zu staunen!

Die Geschichte des Waldkindergartens

Die Wald- und Naturkindergärten gibt es eigentlich schon sehr lange.

Sie entstanden in den nordischen Ländern. Die Lebenseinstellung und Lebensqualität beinhaltete, dass Kinder von Anfang an erst durch die Eltern und später auch durch die Bildungseinrichtungen an die Natur herangeführt wurden. Die ersten WaKiGa´s entstanden in Norwegen und Schweden, wobei uns genaue Daten nicht zur Verfügung stehen. Dänemark folgte ca. im Jahr 1951

In der Bundesrepublik gab es zunächst seit 1968 nur einen privat organisierten und von Frau Sube ins Leben gerufenen Waldkindergarten in Wiesbaden.

1991 berichtete die Zeitschrift „spielen und lernen“ (Heft 4) über einen dänischen „Kindergarten ohne Tür und Wände“, und zwei Flensburger Erzieherinnen, Petra Jäger und Kerstin Jebsen begeisterten sich für das dort dargestellte pädagogische Konzept.

Sie gründeten nach dem dänischen Vorbild ebenfalls einen Verein, der vom Landesjugendamt 1993 als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt wurde und sowohl vom Land Schleswig-Holstein als auch von der Stadt Flensburg zur Durchführung eines Waldkindergartens gefördert wird.

Von Flensburg aus verbreitete sich das Interesse an der Waldpädagogik über die ganze Bundesrepublik nach dem dänischen bzw. Flensburger Vorbild. Außerdem entwickelten sich Mischformen durch Inklusion des Konzeptes in reguläre Tageseinrichtungen.

Weitere Wald- und Naturkindergärten folgten fast zeitgleich. Wie eine Lawine verbreitete sich die Ideen der Folgezeit in ganz Deutschland, so dass wir mittlerweile auf über 300 Wald- und Naturkindergärten verweisen können. Viele bestehende Kindergärten und Tageseinrichtungen haben das Konzept der Wald- und Naturkindergärten in ihrer Einrichtung mit integriert und somit Waldgruppen und Waldtage zu ihrem festen Bestandteil gemacht.

http://www.waldkinder.de